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The Statement of His Holiness the Dalai Lama on the 51st Anniversary of the Tibetan National Uprising Day

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Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 51. Jahrestag des tibetischen Nationalaufstands

Heute begehen wir den 51. Jahrestag des friedlichen Aufstand, mit dem sich das tibetische Volk im Jahre 1959 gegen die Unterdrückung Tibets durch das kommunistische China erhob, und zugleich den zweiten Jahrestag der friedlichen Proteste, die im März 2008 überall in Tibet ausbrachen. Ich zolle den heroischen Tibetern und Tibeterinnen, die ihr Leben für die Sache Tibets geopfert haben, meine Hochachtung und bete für ein baldiges Ende der Leiden aller, die noch immer in Tibet unterdrückt werden.

Trotz all der widrigen Lebensumstände, denen sie seit Jahrzehnten ausgesetzt sind, haben es die Tibeter vermocht, ihren Mut und ihre Entschlossenheit zu behalten, ihre mitfühlende Wesensart zu bewahren und ihre einzigartige Identität zu behaupten. Es ist ermutigend zu sehen, dass heute eine neue Generation von Tibetern die gerechte Sache Tibets am Leben hält. Ich verneige mich vor dem Mut der Tibeter, die nach wie vor Angst und Unterdrückung ertragen müssen.

Wie auch immer die Umständen sind, in denen wir leben, es liegt in der Verantwortung aller Tibeter, Gleichheit, Harmonie und Einigkeit unter den verschiedenen Nationalitäten hoch zu halten und zugleich unsere einzigartige Identität und Kultur zu schützen. Viele Tibeter in den tibetischen Gebieten arbeiten auf verschiedenen verantwortungsvollen Posten in der Partei, in der Regierung und im Militär und helfen dabei den Tibetern nach besten Kräften. Wir würdigen den positiven Beitrag, den viele von ihnen bis heute geleistet haben, und wenn Tibet dereinst eine substantielle Autonomie erlangt haben wird, dann werden sie weiterhin solche verantwortlichen Aufgaben zu erfüllen haben.

Ich möchte noch einmal wiederholen, dass ich, sobald die Tibet-Frage gelöst ist, kein politisches Amt übernehmen werde, ebenso wenig wie auch die Mitglieder der Tibetischen Verwaltung im Exil keine Positionen in der Regierung in Tibet einnehmen werden. Das habe ich in der Vergangenheit immer wieder klar gemacht. Um bei tibetischen Amtspersonen, die in den verschiedenen tibetischen autonomen Gebieten tätig sind, Verständnis für die Situation der Tibeter im Exil und ihre Bestrebungen zu wecken, lade ich sie ein, tibetische Gemeinschaften in der freien Welt zu besuchen, sei es offiziell oder als Privatperson, damit sie sich selbst ein Bild von der Situation machen können.

Überall wo sich Tibeter im Exil niedergelassen haben, ist es uns gelungen, unsere spezifischen kulturellen und spirituellen Traditionen bewahren und fördern und dabei ein Bewusstsein für die tibetische Sache zu entwickeln. Anders als andere Flüchtlinge sind wir damit relativ erfolgreich gewesen, denn wir haben es auch vermocht, unseren Kindern eine solide moderne Ausbildung zu geben und sie zugleich gemäß unseren traditionellen Werten zu erziehen. Und weil die Oberhäupter aller vier großen Schulen des tibetischen Buddhismus sowie der Bon-Religion im Exil leben, waren wir in der Lage, verschiedene Institutionen für religiöse Ausbildung und Praxis neu zu errichten. In diesen Institutionen können über zehntausend Mönche und Nonnen frei ihrer Berufung folgen. Bereitwillig bieten wir den Mönchen, Nonnen und Studenten, die nach wie vor aus Tibet kommen, Ausbildungsmöglichkeiten. Daneben lässt uns die beispiellose Ausbreitung des tibetischen Buddhismus in Ost und West und die Aussicht, dass er auch in Zukunft weiter gedeihen wird, hoffen, dass er trotz allem überleben wird. Das ist uns ein Trost in dieser äußerst kritischen Periode in der Geschichte Tibets.

Heute betreibt die chinesische Staatsmacht in vielen Klöstern in Tibet politische Kampagnen, darunter auch eine Kampagne zur patriotischen Umerziehung. Mönche und Nonnen werden unter gefängnisartigen Bedingungen gehalten, und ihnen wird die Möglichkeit genommen, in Frieden zu studieren und ihre Religion auszuüben. Diese Bedingungen haben zur Folge, dass die Klöster eher wie Museen funktionieren, und die Absicht dahinter ist, den Buddhismus bewusst zu vernichten.

Die auf den buddhistischen Werten des Mitgefühls und der Gewaltlosigkeit beruhende tibetische Kultur kommt nicht nur den Tibetern zugute, sondern auch den Menschen überall auf der Welt, einschließlich der Chinesen. Deshalb sollten wir Tibeter nicht allein auf materiellen Fortschritt setzen, und darum kommt es darauf an, dass alle Tibeter, innerhalb wie auch außerhalb Tibets, ihre moderne Bildung Hand in Hand mit unseren traditionellen Werten erweitern. Vor allem sollten möglichst viele junge Tibeter bestrebt sein, sich Fachwissen anzueignen und sich fachlich zu qualifizieren.

Wichtig ist, dass die Tibeter nicht nur mit den Menschen anderer Nationalitäten, sondern auch untereinander freundschaftliche Beziehungen unterhalten. Tibeter sollten sich nicht auf kleinliche Streitereien miteinander einlassen. Ich fordere sie ernsthaft auf, stattdessen alle Differenzen mit Geduld und Verständnis beizulegen.

Ob die chinesische Regierung es eingesteht oder nicht, es gibt ein gravierendes Problem in Tibet. Das wird, wie der ganzen Welt bekannt ist, durch die Tatsache belegt, dass es dort eine gewaltige Militärpräsenz sowie Reisebeschränkungen gibt. Das ist für keine der beiden Seiten gut. Wir müssen jede Gelegenheit wahrnehmen, dieses Problem zu lösen. Seit über 30 Jahren versuche ich nach besten Kräften, Gespräche mit der Volksrepublik China aufzunehmen, um die Tibetfrage durch den für beide Seiten vorteilhaften Kurs des Mittleren Weges zu lösen. Obwohl ich die tibetischen Bestrebungen, die im Einklang mit der Verfassung der Volksrepublik China und mit den Gesetzen über nationale regionale Autonomie stehen, klar artikuliert habe, haben wir keinerlei konkrete Resultate erzielt. Nach der Haltung der gegenwärtigen chinesischen Führung zu urteilen, besteht wenig Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit zu einem Ergebnis kommt. Dennoch bleiben wir unverändert dabei, den Dialog fortzuführen.

Es erfüllt uns mit Stolz und Befriedigung, dass unser für beide Seiten vorteilhafter Kurs des Mittleren Weges und die Gerechtigkeit des tibetischen Kampfes von Jahr zu Jahr auf zunehmendes Verständnis und Unterstützung bei vielen politischen und geistlichen Führern stoßen, so beim Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, bei namhaften Nichtregierungsorganisationen, bei der internationalen Gemeinschaft und insbesondere bei chinesischen Intellektuellen. Es ist offensichtlich, dass es bei der Tibetfrage nicht um einen Streit zwischen dem chinesischen und dem tibetischen Volk geht, sondern dass sie aufgrund der ultralinken Politik der chinesischen kommunistischen Führung entstanden ist.

Seit den Demonstrationen in Tibet im Jahr 2008 haben chinesische Intellektuelle innerhalb und außerhalb Chinas über 800 unvoreingenommene Artikel zur Tibetfrage geschrieben. Wo immer ich auf meinen Besuchen im Ausland hinkomme, wenn ich Chinesen im Allgemeinen und Intellektuellen und Studenten im Besonderen begegne, dann bieten sie mir ihre echte Sympathie und Unterstützung an. Da das sino-tibetische Problem letztlich von den beiden Völkern selbst gelöst werden muss, versuche ich, wann immer es mir möglich ist, auf das chinesische Volk zuzugehen, um gegenseitiges Verständnis zwischen uns herzustellen. Deshalb ist es für die Tibeter überall wichtig, engere Beziehungen zu chinesischen Bürgern zu knüpfen und zu versuchen, ihnen die Wahrheit der tibetischen Sache und der gegenwärtigen Situation in Tibet bewusst zu machen. Denken wir auch an das Volk von Ostturkestan, das große Schwierigkeiten und wachsende Unterdrückung erfährt, und an die chinesischen Intellektuellen, die sich für größere Freiheit einsetzen und dafür zu harten Strafen verurteilt worden sind. Ich möchte ihnen meine Solidarität aussprechen und stehe fest an ihrer Seite.

Von wesentlicher Bedeutung ist auch, dass die 1,3 Milliarden Menschen in China freien Zugang zu Informationen über ihr eigenes Land und das Ausland haben müssen, ebenso wie Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit. Wenn es in China größere Transparenz gäbe, dann herrschte auch größeres Vertrauen, was die richtige Basis wäre, um Harmonie, Stabilität und Fortschritt zu fördern. Deshalb müssen alle Betroffenen ihre Bemühungen in diese Richtung lenken.

Als freier Sprecher des tibetischen Volkes habe ich den führenden Vertretern der Volksrepublik China wiederholt dessen grundlegende Bestrebungen eingehend dargelegt. Das Ausbleiben einer positiven Resonanz ist enttäuschend. Mag die gegenwärtige Staatsmacht auch an ihrer harten Linie festhalten, nach den auf der internationalen Bühne stattfindenden Veränderungen sowie nach den veränderten Perspektiven des chinesischen Volkes zu urteilen, wird eine Zeit kommen, in der sich die Wahrheit durchsetzen wird. Deshalb ist es wichtig, dass alle geduldig sind und nicht aufgeben.

Wir würdigen den jüngsten, auf dem Fünften Arbeitsforum zu Tibet gefassten Beschluss der Zentralregierung, ihre politischen Maßnahmen gleichermaßen in allen tibetischen Gebieten umzusetzen, um Fortschritt und Entwicklung in der Zukunft sicherzustellen, was auch von Premier Wen Jiabao kürzlich auf der Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses erneut bestätigt wurde. Das entspricht unserem wiederholt geäußerten Wunsch nach einer einzigen Verwaltung für alle tibetischen Gebiete. Ähnlich würdigen wir auch die Entwicklungsarbeit, die in den tibetischen Gebieten, besonders in den Nomaden- und Agrarregionen, stattgefunden hat. Wir müssen aber aufpassen, dass ein solcher Fortschritt nicht unserer wertvollen Kultur und Sprache und der mit dem Wohlbefinden ganz Asiens verbundenen natürlichen Umwelt des tibetischen Hochlands Schaden zufügt.

Zu diesem Anlass möchte ich die Gelegenheit nutzen, den Führern verschiedener Nationen, ihren Intellektuellen, der Öffentlichkeit, den Tibet-Unterstützungsgruppen und anderen, denen es um Wahrheit und Gerechtigkeit geht, meinen aufrichtigen Dank dafür auszusprechen, dass sie, dem Druck und Drängen seitens der chinesischen Regierung zum Trotz, weiter die tibetische Sache unterstützen. Vor allem möchte ich der Regierung von Indien, den verschiedenen Regierungen der Bundesstaaten und dem Volk von Indien meine aus tiefstem Herzen kommende Dankbarkeit für die fortdauernde großzügige Unterstützung ausdrücken.

Zum Schluss entbiete ich meine Gebete für das Glück und Wohlergehen aller fühlenden Wesen.

Der Dalai Lama
10. März 2010

 


 

Statement of His Holiness the Dalai Lama on the 51st Anniversary of the Tibetan National Uprising Day

Today marks the 51st anniversary of the Tibetan people's peaceful uprising in 1959 against Communist China's repression in Tibet, as well as the second anniversary of the peaceful protests that erupted across Tibet in March 2008. On this occasion, I pay homage to those heroic Tibetan men and women, who sacrificed their lives for the cause of Tibet, and pray for an early end to the sufferings of those still oppressed in Tibet.

Despite the great hardships Tibetans have faced for many decades, they have been able to keep up their courage and determination, preserve their compassionate culture and maintain their unique identity. It is inspiring that today a new generation of Tibetans continues to keep Tibet's just cause alive. I salute the courage of those Tibetans still enduring fear and oppression.

Whatever circumstances we find ourselves in, it is the responsibility of all Tibetans to maintain equality, harmony and unity among the various nationalities, while continuing to protect our unique identity and culture. Many Tibetans in Tibetan areas are working in various responsible posts in the party, government and military, helping Tibetans in whatever way they can. We recognise the positive contribution that many of them have made up to now, and obviously when Tibet achieves meaningful autonomy in the future, they will have to continue to fulfil such responsibilities.

Let me reiterate that once the issue of Tibet is resolved, I will not take any political position nor will members of the Tibetan Administration in exile hold any positions in the government in Tibet. I have repeatedly made this clear in the past. To understand the situation of the Tibetans in exile and their aspirations, I invite Tibetan officials serving in various Tibetan autonomous areas to visit Tibetan communities living in the free world, either officially or in a private capacity, to observe the situation for themselves.

Wherever Tibetans in exile have settled, we have been able to preserve and promote our distinct cultural and spiritual traditions, while generating awareness of the Tibetan cause. Unlike other refugees, we have been relatively successful because we have also been able to give our children a sound modern education, while bringing them up according to our traditional values. And because the heads of all four major schools of Tibetan Buddhism and the Bon religion are in exile we have been able to re-establish various institutions for religious training and practice. In these institutions over ten thousand monks and nuns are free to pursue their vocations. We have been readily able to provide educational opportunities for those monks, nuns and students who continue to come from Tibet. At the same time the unprecedented spread of Tibetan Buddhism in both East and West and the prospect of continuing to flourish in the future gives us hope that it may yet survive. This is some solace to us during this most critical period in Tibet's history.

Today, the Chinese authorities are conducting various political campaigns, including a campaign of patriotic re-education, in many monasteries in Tibet. They are putting the monks and nuns in prison-like conditions, depriving them the opportunity to study and practise in peace. These conditions make the monasteries function more like museums and are intended to deliberately annihilate Buddhism.

Tibetan culture based on Buddhist values of compassion and non-violence benefits not only Tibetans, but also people in the world at large, including the Chinese. Therefore, we Tibetans should not place our hopes in material progress alone, which is why it is essential that all Tibetans, both inside and outside Tibet, should broaden their modern education hand in hand with our traditional values. Above all, as many young Tibetans as possible should strive to become experts and skilled professionals.

It is important that Tibetans maintain friendly relations not only with people of all nationalities, but also amongst themselves. Tibetans should not engage in petty disputes with each other. I earnestly appeal to them instead to resolve any differences with patience and understanding.

Whether the Chinese government acknowledges it or not, there is a serious problem in Tibet. As the world knows, this is evidenced by the fact that there is a huge military presence and restrictions on travel in Tibet. It is good for neither party. We have to take every opportunity to solve it. For more than 30 years, I have tried my best to enter into talks with the People's Republic of China to resolve the issue of Tibet through the Middle-Way Approach that is of benefit to us both. Although I have clearly articulated Tibetan aspirations, which are in accordance with the constitution of the People's Republic of China and the law on national regional autonomy, we have not obtained any concrete result. Judging by the attitude of the present Chinese leadership, there is little hope that a result will be achieved soon. Nevertheless, our stand to continue with the dialogue remains unchanged.

It is a matter of pride and satisfaction that our mutually beneficial Middle-Way Approach and the justice of the Tibetan struggle have gained growing understanding and support year by year from many political and spiritual leaders, including the President of the United States of America, reputed non-governmental organisations, the international community, and in particular from Chinese intellectuals. It is evident that the Tibetan issue is not a dispute between the Chinese and Tibetan peoples, but has come about because of the ultra-leftist policies of the Chinese Communist authorities.

Since the demonstrations in Tibet in 2008, Chinese intellectuals inside and outside China have written more than 800 unbiased articles on the Tibetan issue. During my visits abroad, wherever I go, when I meet Chinese in general, particularly the intellectuals and students, they offer their genuine sympathy and support. Since the Sino-Tibetan problem ultimately has to be resolved by the two peoples themselves, I try to reach out to the Chinese people whenever I can to create a mutual understanding between us. Therefore, it is important for Tibetans everywhere to build closer relations with the Chinese people and try to make them aware of the truth of the Tibetan cause and the present situation in Tibet.

Let us also remember the people of East Turkestan who have experienced great difficulties and increased oppression and the Chinese intellectuals campaigning for greater freedom who have received severe sentences. I would like to express my solidarity and stand firmly with them.

It is also essential that the 1.3 billion Chinese people have free access to information about their own country and elsewhere, as well as freedom of expression and the rule of law. If there were greater transparency inside China, there would be greater trust, which would be the proper basis for promoting harmony, stability and progress. This is why everyone concerned must exert their efforts in this direction.

As a free spokesperson of the Tibetan people I have repeatedly spelled out their fundamental aspirations to the leaders of the People's Republic of China. Their lack of a positive response is disappointing. Although the present authorities may cling to their hard-line stand, judging by the political changes taking place on the international stage as well as changes in the perspective of the Chinese people, there will be a time when truth will prevail. Therefore, it is important that everyone be patient and not give up.

We acknowledge the Central Government's new decision taken at the Fifth Tibet Work Forum to implement their policies uniformly in all Tibetan areas to ensure future progress and development, which Premier Wen Jiabao also reiterated at the recent annual session of the National People's Congress. This accords with our repeatedly expressed wish for a single administration for all those Tibetan areas. Similarly, we appreciate the development work that has taken place in Tibetan areas, particularly in the nomadic and farming regions. However, we must be vigilant that such progress does not damage our precious culture and language and the natural environment of the Tibetan plateau, which is linked to the well-being of the whole of Asia.

On this occasion, I wish to take the opportunity to offer my sincere thanks to the leaders of various nations, their intellectuals, the general public, Tibet Support Groups and others who cherish truth and justice for continuing to support the Tibetan cause despite the Chinese government's pressure and harassment. Above all I wish to pay my heartfelt gratitude to the Government of India, the various State Governments, and the people of India for their continued generous support.

Finally, I offer prayers for the happiness and well-being of all sentient beings.

The Dalai Lama
10 March 2010

 


 

Déclaration de Sa Sainteté le Dalaï-Lama à l’occasion du 51ème anniversaire de la journée du soulèvement national tibétain

C’est aujourd’hui le 51ème anniversaire du soulèvement pacifique tibétain de 1959 contre la répression communiste chinoise au Tibet, et le deuxième anniversaire des manifestations pacifiques qui ont éclaté au Tibet en mars 2008. À cette occasion, je rends hommage aux héros tibétains et aux héroïnes tibétaines qui ont donné leur vie à la cause du Tibet et je prie pour une fin rapide des souffrances infligées à ceux qui sont toujours opprimés au Tibet.

Malgré les grands épreuves rencontrées depuis des décennies, les Tibétains ont réussi à maintenir leur courage et leur détermination, à préserver leur culture de la compassion et l’unicité de leur identité. Qu’une nouvelle génération de Tibétains continue aujourd’hui d’entretenir la juste cause du Tibet est une source d’inspiration. Je salue le courage de tous ces Tibétains qui sont livrés à la peur et à l’oppression.

Quelle que soit notre situation, il est du devoir de chaque Tibétain de préserver l’égalité, l’harmonie et l’unité parmi les diverses ethnies, tout en continuant de protéger notre culture et notre identité uniques. Beaucoup de Tibétains des zones tibétaines occupent divers postes à responsabilité au sein du parti, du gouvernement et de l’armée, aidant les Tibétains comme ils le peuvent. Nous reconnaissons la contribution positive que beaucoup d’entre eux ont ainsi fournie jusqu’à présent et à l’avenir, quand le Tibet atteindra une autonomie significative, ceux-ci devront poursuivre ces responsabilités.

Je le répète, dès que la question du Tibet sera résolue, je n’assumerai pas de rôle politique personnel au sein du gouvernement du Tibet et les membres de l’administration en exil non plus. J’ai clarifié ce point précis à plusieurs reprises par le passé. J’invite les fonctionnaires tibétains des différentes zones autonomes tibétaines à rendre visite aux Tibétains établis dans le monde libre, de manière officielle ou privée, dans le souci d’une bonne compréhension des aspirations de la diaspora tibétaine et d’observer par eux-mêmes la situation.

Où que les exilés tibétains se soient établis, nous avons réussi à préserver et à promouvoir notre culture singulière et nos traditions spirituelles tout en œuvrant à une prise de conscience à la cause tibétaine. Contrairement aux autres réfugiés, nous avons rencontré un certain succès car nous avons pu fournir une éducation moderne à nos enfants tout en les élevant dans le respect de nos valeurs traditionnelles. Du fait que les directeurs de nos quatre grandes écoles de bouddhisme tibétain et de religion bon sont en exil, nous avons pu ouvrir ailleurs diverses institutions dispensant enseignement et pratique religieux. Plus de dix mille moines et nonnes ont la liberté de suivre leur vocation dans ces centres. Nous sommes arrivés à offrir des opportunités à ces moines, ces nonnes et ces étudiants qui continuent d’arriver du Tibet. Parallèlement, le fait sans précédent que le bouddhisme tibétain se répande en Orient et en Occident et la perspective qu’il continue de fleurir dans le futur nous donne l’espoir qu’il survive. C’est pour nous un réconfort alors que nous traversons la période la plus critique de l’histoire du Tibet.

Aujourd’hui, les autorités chinoises mènent diverses campagnes politiques, dont la campagne de rééducation patriotique, dans beaucoup de monastères à travers le Tibet. Elles placent moines et nonnes tibétains dans des conditions semblables à la détention carcérale, les privant ainsi de la possibilité d’étudier et de pratiquer en paix. Ces conditions assimilent les monastères à des musées et visent à annihiler le bouddhisme tibétain.

La culture tibétaine est fondée sur les valeurs bouddhiques de compassion et de non-violence qui apportent non seulement aux Tibétains mais aux peuples à travers le monde en général, ce qui englobe les Chinois. Par conséquent, nous, les Tibétains, ne devons pas placer nos espoirs uniquement dans les progrès matériels ; c’est pourquoi il est essentiel que tous les Tibétains élargissent leur champ d’éducation en alliant l’éducation traditionnelle à l’éducation moderne. Et surtout, que le plus de jeunes Tibétains possible se spécialisent et deviennent experts dans des domaines professionnels précis.

Il est très important que les Tibétains entretiennent des relations amicales avec toutes les nationalités, mais également entre eux. Les Tibétains ne doivent pas se laisser aller à des brouilles pour des motifs secondaires. J’en appelle sincèrement à tous pour que ces querelles soient résolues avec patience et compréhension.

Que le gouvernement chinois le reconnaisse ou non, le Tibet connaît un problème de taille. Le monde en a conscience et preuve en est qu’un énorme dispositif militaire y est stationné et que d’importantes restrictions de circulation sont en vigueur au Tibet. C’est une mauvaise période pour les deux parties. Chaque chance de résoudre le problème doit être saisie. Depuis plus de 30 ans, je fais de mon mieux pour engager le dialogue avec la République Populaire de Chine pour résoudre la question tibétaine, grâce à l’approche de la « Voie Médiane », qui profitera aux deux peuples. Malgré le fait que j’aie clairement articulé les aspirations tibétaines dans le cadre constitutionnel de la République Populaire de Chine et dans celui des lois sur l’autonomie nationale régionale, nous ne sommes pas encore parvenus à un résultat concret. À en juger par l’attitude de l’actuel gouvernement chinois, il est permis de douter qu’un tel résultat soit atteint dans un avenir proche. Néanmoins, notre volonté de poursuivre le dialogue demeure inchangée.

Que notre approche par la « Voie Médiane », bénéfique aux deux parties, et la légitimité de la lutte du peuple tibétain soient de plus en plus comprises et aient gagné le soutien d’une multitude de dirigeants spirituels et politiques, comme le Président des États-Unis d’Amérique, de prestigieuses organisations non-gouvernementales, de la communauté internationale, et tout particulièrement d’intellectuels chinois, au fil des ans, est une source de fierté et de satisfaction. Il est évident que la question tibétaine n’est pas seulement un différend entre Chinois et Tibétains mais résulte des politiques des politiques de l’ultra-gauche des autorités communistes chinoises.

Depuis le soulèvement au Tibet de 2008, des intellectuels chinois en Chine et au dehors ont rédigé plus de 800 articles impartiaux sur la question tibétaine. Au cours de mes déplacements à l’étranger, où que j’aille, lorsque je rencontre des Chinois en général, et notamment des intellectuels et des étudiants, ils me témoignent de leur sympathie et de leur soutien sincères. Puisque le problème du Tibet doit être résolu par nos deux peuples, j’essaye de tendre la main aux Chinois chaque fois que je le peux, afin que la compréhension s’instaure entre nous. Il est donc important que, partout, les Tibétains tissent des liens étroits avec les Chinois et qu’ils leur fassent connaître la véracité de la cause tibétaine et de la situation actuelle au Tibet.

Rappelons-nous de la population du Turkestan Oriental qui a rencontré de grandes difficultés et une oppression accrue de la part des Chinois, ainsi que des intellectuels chinois qui ont fait campagne pour une plus grande liberté et qui ont été condamnés à de lourdes peines. Je souhaite leur adresser toute ma solidarité et je suis à leurs côtés.

Il est tout aussi essentiel que les 1,3 milliard de Chinois aient un accès libre à l’information concernant leur propre pays et au-delà, de même qu’ils jouissent de la liberté d’expression et de l’État de droit. Si la Chine était dotée de davantage de transparence, la confiance serait plus importante, ce qui constituerait une base adéquate pour la promotion de l’harmonie, de la stabilité et du progrès. C’est pourquoi tous ceux qui sont concernés doivent fournir leurs efforts dans ce sens.

En tant que porte-parole libre du peuple tibétain, je n’ai cessé d’énoncer les aspirations fondamentales de celui-ci aux dirigeants de la République Populaire de Chine. Leur absence de réponse positive est une déception. Bien que les autorités actuelles se raccrochent à leur position intransigeante, à en juger par les changements politiques qui se déroulent sur la scène internationale ainsi que du point de vue du peuple chinois, le moment viendra pour que la vérité l’emporte enfin. Il est donc important que chacun soit patient et poursuive ses efforts.

Nous prenons acte de la décision du gouvernement central, prise lors du Vème Forum de Travail sur le Tibet, d’appliquer ses politiques uniformément dans toutes les zones tibétaines pour s’assurer d’un développement et d’un progrès futurs, ce que le Premier Ministre Wen Jiabao a réitéré lors de la récente session annuelle du Congrès national populaire. Cela s’accorde avec notre souhait répété d’une administration unique pour toutes les zones tibétaines. De même, nous apprécions l’évolution qui a eu lieu dans les zones tibétaines, et dans les régions peuplées de nomades et de paysans en particulier. Nous devons toutefois rester vigilants à ce que ces progrès n’endommagent pas notre précieuse culture, notre langue et l’environnement naturel du plateau tibétain auquel le bien-être de toute l’Asie est lié.

Je saisis cette occasion pour adresser mes remerciements les plus sincères aux dirigeants de multiples nations, à leurs intellectuels, à l’opinion publique, aux groupes de soutien au Tibet et aux autres, amoureux de la vérité et de la justice, pour continuer d’apporter leur soutien à la cause tibétaine malgré les pressions et le harcèlement exercés par le gouvernement chinois. J’adresse par dessus tout ma plus profonde gratitude au gouvernement indien aux différents États indiens et aux peuples de l’Inde pour leur soutien généreux et constant.

Pour terminer, j’adresse mes prières au bonheur et au bien-être de tous les êtres sensibles.

Le Dalaï-Lama
Le 10 mars 2010

 


 

DISCORSO DEL DALAI LAMA IN OCCASIONE DEL 51° ANNIVERSARIO DELL’INSURREZIONE NAZIONALE TIBETANA

Oggi ricorre il 51° anniversario della pacifica insurrezione del popolo tibetano contro la repressione comunista cinese in Tibet e ricorre anche il secondo anniversario delle proteste pacifiche scoppiate in Tibet nel marzo 2008. Rendo omaggio a quegli eroici tibetani, uomini e donne, che hanno sacrificato la loro vita per la causa del Tibet e prego perché abbiano fine al più presto le sofferenze di coloro che in Tibet subiscono ancora l’oppressione.

Nonostante le gravi avversità subìte da molti decenni, i tibetani sono riusciti a conservare il loro coraggio e la loro determinazione, a preservare la loro cultura ispirata alla compassione e a mantenere la loro peculiare identità. È fonte di ispirazione vedere che oggi una nuova generazione di tibetani continua a mantenere viva la giusta causa del Tibet. Rendo saluto al coraggio di quei tibetani che ancora vivono nella paura e sotto l’oppressione.

Qualunque sia la nostra situazione, è dovere di tutti i tibetani mantenere lo spirito di uguaglianza, armonia e unità tra le differenti etnie e, allo stesso tempo, continuare a proteggere la nostra peculiare cultura e identità. Nelle aree tibetane, molti tibetani ricoprono cariche di responsabilità nel partito, nel governo e nell’esercito, e aiutano i tibetani in tutto ciò che è possibile. Riconosciamo il positivo contributo offerto finora da molti di loro e, naturalmente, quando in futuro il Tibet conseguirà una sostanziale autonomia, dovranno continuare a mantenere tali responsabilità.

Permettetemi di ribadire che quando la questione del Tibet sarà risolta non assumerò alcuna carica politica all’interno del governo del paese né la assumeranno gli attuali membri del Governo Tibetano in esilio. In passato, ho già ripetutamente espresso questo mio pensiero. Per capire la situazione dei tibetani in esilio e le loro aspirazioni, invito i funzionari tibetani che svolgono il loro lavoro nelle differenti aree autonome a visitare le comunità degli esuli residenti nel mondo libero, sia nell’esercizio delle loro funzioni sia come privati cittadini, e a prendere atto personalmente della situazione.

Ovunque si sono insediati, i tibetani in esilio sono riusciti a preservare e promuovere le nostre peculiari tradizioni culturali e spirituali e, allo stesso tempo, sono riusciti a diffondere la conoscenza della causa tibetana. Diversamente da altre comunità di profughi, riteniamo che il nostro lavoro abbia avuto un discreto successo perché siamo stati anche in grado di dare ai nostri bambini un’educazione moderna pur crescendoli secondo i valori tradizionali. Inoltre, poiché tutti i capi delle quattro maggiori scuole del Buddismo tibetano e della religione Bön vivono in esilio, abbiamo ripristinato diverse istituzioni monastiche per l’insegnamento e la pratica religiosa. In questi monasteri, oltre diecimila tra monaci e monache sono liberi di seguire la propria vocazione. Siamo stati in grado, senza difficoltà, di fornire opportunità di studio ai monaci, alle monache e agli studenti arrivati dal Tibet. Allo stesso tempo, la diffusione senza precedenti del Buddismo tibetano nei paesi dell’oriente e dell’occidente e la prospettiva di un suo continuare a fiorire nel futuro ci fa sperare che possa continuare a sopravvivere. In questo difficile periodo della storia del Tibet, questa speranza è per noi motivo di grande consolazione.

Oggi, in molti monasteri del Tibet, le autorità cinesi stanno attuando svariate campagne politiche, inclusa la campagna di ri-educazione patriottica. Riducono i monaci e le monache a vivere in condizioni simili alla prigionia, privandoli dell’opportunità di studiare e praticare in pace. Così stando le cose, i monasteri possono essere equiparati a dei musei, concepiti per annientare deliberatamente il Buddismo.

La cultura tibetana, fondata sui valori buddisti della compassione e della non-violenza, è di beneficio non solo ai tibetani ma anche a tutte le popolazioni del mondo, compresi i cinesi. Di conseguenza, noi tibetani non dobbiamo riporre le nostre speranze solo nel progresso materiale. È perciò essenziale che tutti i tibetani, dentro e fuori il Tibet, ricevano un’educazione moderna associata ai nostri valori tradizionali. E soprattutto, il maggior numero possibile di giovani dovrebbero seriamente applicarsi per diventare professionisti esperti e specializzati.

È importante che i tibetani intrattengano rapporti amichevoli non solo con le persone di ogni nazionalità ma anche tra loro. I tibetani non dovrebbero perdersi in futili discussioni. Faccio appello affinché risolvano ogni disputa con pazienza e comprensione.

Che il governo cinese lo riconosca o no, in Tibet vi è un problema serio, evidenziato, come tutti sanno, dalla presenza nel paese di un’ingente forza militare e dalle restrizioni di movimento e di viaggio. Ciò non giova a nessuna parte. Dobbiamo cercare in ogni modo di risolvere questo problema. Per oltre trent’anni ho fatto del mio meglio per intavolare dei colloqui con la Repubblica Popolare Cinese al fine di risolvere la questione attraverso la politica della Via di Mezzo che reputo di beneficio per entrambi i paesi. Sebbene io abbia chiaramente formulato le aspirazioni dei tibetani, in accordo con la costituzione della Repubblica Popolare Cinese e la legislazione sull’autonomia regionale, non ho ottenuto alcun risultato concreto. A giudicare dall’atteggiamento dell’attuale leadership cinese, vi sono poche speranze che si possa arrivare ad un risultato in tempi brevi. Ciononostante, la nostra convinzione di proseguire nel processo di dialogo resta invariata.

È motivo di orgoglio e di soddisfazione il constatare che la nostra politica della Via di Mezzo, di reciproco beneficio, e la giusta lotta dei tibetani abbiano ottenuto, anno dopo anno, crescente comprensione e supporto da parte di molti leader politici e spirituali, compresi il Presidente degli Stati Uniti d’America, molte stimate organizzazioni non governative, la comunità internazionale e, in particolare, gli intellettuali cinesi. È evidente a tutti, che la questione tibetana non è una disputa tra il popolo tibetano e quello cinese, ma ha le sue radici nelle politiche di ultra-sinistra delle autorità comuniste.

Dalle manifestazioni del 2008, gli intellettuali cinesi, dentro e fuori la Cina, hanno scritto più di ottocento articoli imparziali sulla questione tibetana. Durante le mie visite all’estero, ovunque io vada, i cinesi, specialmente gli intellettuali e gli studenti, mi dimostrano sincera simpatia e sostegno. Poiché, alla fine, il problema sino - tibetano dovrà essere risolto dalle due popolazioni interessate, ogni volta che ho l’occasione di creare i presupposti per una reciproca comprensione, cerco di parlare con i cinesi. Ritengo importante che i tibetani, ovunque, stringano rapporti più stretti con i cinesi e cerchino di renderli consapevoli della verità della causa tibetana e dell’attuale situazione in Tibet.

Lasciatemi inoltre ricordare il popolo del Turkestan Orientale, che ha sofferto gravi difficoltà e una crescente oppressione, e gli intellettuali cinesi che hanno subìto dure condanne per essersi battuti per la libertà. Vorrei esprimere loro la mia solidarietà ed essere al loro fianco.

Ritengo inoltre importante che un miliardo e trecento milioni di cinesi abbiano libero accesso alle informazioni circa il loro e tutti gli altri paesi e che godano della libertà di espressione e dello stato di diritto. Se in Cina vi fosse più trasparenza, si genererebbe anche una maggiore fiducia, giusto fondamento per la promozione dell’armonia, della stabilità e del progresso. Per questo motivo, ogni persona a cui stanno a cuore questi valori, deve compiere ogni possibile sforzo in questa direzione.

Come libero portavoce del popolo tibetano, ho ripetutamente espresso le sue fondamentali aspirazioni ai leader della Repubblica Popolare Cinese. La mancanza di una risposta positiva è sconcertante. Sebbene le autorità ora al governo restino attaccate alle loro posizioni più radicali, a giudicare sia dai cambiamenti in atto sulla scena internazionale sia dai cambiamenti nelle prospettive del popolo cinese, verrà il tempo in cui la verità finirà col prevalere. È perciò importante essere pazienti e non mollare.

Prendiamo atto della decisione presa dal Governo Centrale in occasione del 5° Tibet Work Forum di incrementare, in tutte le aree tibetane, le politiche volte ad assicurare progresso e sviluppo per il futuro. Lo stesso premier Wen Jiabao ha ribadito questa decisione durante la recente sessione annuale del Congresso Nazionale del Popolo. Essa è in linea con il mio desiderio, più volte espresso, di un’unica amministrazione per tutte le aree tibetane. Allo stesso modo, apprezzo il processo di sviluppo intrapreso nelle aree tibetane, in particolare nelle zone agricole e in quelle abitate dai nomadi. Tuttavia, dobbiamo vigilare affinché tale progresso non rechi danno alla nostra preziosa cultura, alla nostra lingua e all’ambiente naturale dell’altopiano tibetano, importante per la sopravvivenza dell’intera Asia.

Colgo questa occasione per ringraziare sinceramente i leader di molte nazioni, i loro intellettuali, la gente, i gruppi di sostegno e tutti quelli che hanno nel cuore la verità e la giustizia per il loro costante sostegno alla causa tibetana nonostante le pressioni e le vessazioni del governo cinese. Desidero esprimere la mia profonda gratitudine al Governo dell’India, ai Governi dei suoi Stati e alla popolazione indiana per il loro continuo sostegno.

Infine, offro le mie preghiere per la felicità e il benessere di tutti gli esseri senzienti.

Il Dalai Lama
10 marzo 2010

 

 

 

 

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